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Die allgemeine nationale Strategie beabsichtigt, die Stellung der Frau im Rahmen einer umfassenden Wiederbelebung der Gesellschaft zu verbessern. Ihre Energien sollen für die Bewegung der Erneuerung und des Aufbaus freigesetzt werden. Bei der Arbeit und in der Produktion sollen Frauen die gleichen Chancen haben wie Männer, an öffentlichen Angelegenheiten sollen sie beteiligt werden.

Vorrangige Ziele

Programm zur Gründung von Frauenorganisationen in Form von Vereinigungen, Verbänden und Vereinen. Programm zur Stärkung der Position der Frau, die diese in ihren verschiedenen Lebensbereichen einnimmt. Es wird von den jeweiligen Bereichen umgesetzt. (Basisprogramm zur Förderung der Rolle der Frau als Mutter - Programm zur Förderung der Rolle der Frau als Ehegattin - Programm zur Förderung der Rolle der Frau als Hausfrau - Programm zur Förderung der Rolle der Frau als Arbeitende in der Landwirtschaft - Programm zur Förderung der Rolle der Frau als Angestellte im Öffentlichen Dienst und im Privatsektor - Programm zur Förderung der Rolle der Frau in der Politik - Programm zur Förderung der Rolle der Frau beim Schutze der Nation.)

Allgemeine Vereinigung für die sudanesische Frau:
Die Allgemeine Vereinigung für die sudanesische Frau ist eine ehrenamtliche Vereinigung auf nationaler Ebene, die sich mit den Belangen der Frau befaßt und sich ihrer annimmt, damit sie ihrer Rolle bei der sozialen und kulturellen Wiederbelebung voll gerecht werden kann.Diese Vereinigung wurde im Januar 1990 gegründet. Obwohl sie relativ jung ist, ist sie motiviert, große Herausforderungen anzunehmen. Ihr Ziel ist:
1. daraufhin zu arbeiten, die Lebensumstände der sudanesischen Frau und Mutter zu verändern.
2. Kontinuität der organisierten Frauenarbeit zu gewährleisten, die früher nur sporadisch aktiv war
3. zu bekräftigen, daß Frauen und Männer die Gesellschaft gleichermaßen gestalten,wobei die spezifische Rolle der Frau gewahrt bleiben soll.

Analyse der Ergebnisse
Durch ihre direkte Mitgliedschaft in den Exekutivbüros und ihnen nachgeordneten Einrichtungen konnte die Vereinigung eine große Anzahl weiblicher Führungskräfte des Sudan für sich gewinnen. Die Tatsache, daß Chancen nicht genutzt werden konnten oder gar nicht vorhanden waren, veranlaßte die Vereinigung dazu, ihr strategisches Programm umzusetzen.

Struktur der Vereinigung

Sie setzt sich zusammen aus dem Allgemeinen Sekretariat und den Sekretariaten für die im folgenden aufgeführten einzelnen Bereiche:
Sekretariat für Politik - Sekretariat für Soziales - Sekretariat für Wirtschaft - Sekretariat für Bildung, Aus- und Weiterbildung - Sekretariat für Bevölkerungsgruppen - Sekretariat für Kultur, Medien und Öffentlichkeitsarbeit - Sekretariat für Außenbeziehungen.


Die Allgemeine Vereinigung der Frauen des Sudan (Aufbau der Gremien)

Die Allgemeine Vereinigung der Frauen des Sudan ist in allen 26 Provinzen des Sudan vertreten. Die Provinzen setzen sich aus mehreren Distrikten zusammen. In jedem Distrikt gibt es eine Frauenvereinigung, ebenso überall da, wo es einen Dorfrat gibt. Insgesamt gibt es in allen Provinzen des Sudan 12.000 Abteilungen der Vereinigung.
Die Sekretariate der Vereinigung und ihre Strategie

Die Vereinigung und ihre Sekretariate richten sich auf allen Ebenen nach der Allgemeinen nationalen Strategie und der Strategie und den Programmen der Vereinigung selbst.

- Die Vereinigung ist das öffentliche Netz, das darauf hin arbeitet, die Frau an allen Bereichen des öffentlichen Lebens teilhaben zu lassen. Bei Planung und Organisation der Frauenarbeit zusammen mit den spezialisierten Frauenorganisationen, dem Ministerium für Soziales und anderen Ministerien nimmt die Vereinigung die bedeutendste Rolle ein. Es ist vorgesehen, daß die Vereinigung in ihren Programmen die Frauen auf der untersten Ebene für sich gewinnt und die Frauen des Sudan aus allen Gesellschaftsschichten im In- und Ausland in ihre Aktionen einbezieht. Ziele und Politik der Allgemeinen Vereinigung der Frauen des Sudan ergeben sich aus dem Plan der allgemeinen nationalen Strategie.

* Nationaler Rat für Kinderfürsorge

Der Nationale Rat für Kinderfürsorge wurde durch einen Beschluß des Präsidenten der Republik im Jahre 1991 gegründet. Er tagt unter Vorsitz des Präsidenten der Republik, Mitglieder sind die betroffenen Minister (Minister für soziale Planung, Gesundheitsminister, Finanzmimister, Minister für Erziehung und Bildung, Minister für Kultur und Justizminister).
Der Rat ist in erster Linie dafür zuständig, daß die Verpflichtungen, die der Sudan gegenüber internationalen Vereinbarungen und Abkommen in Bezug auf Kinder hat, eingehalten werden. An erster Stelle steht hierbei das Abkommen über die Rechte des Kindes, das der Sudan 1990 unterzeichnet hat.
Weiter von Bedeutung ist das internationale Abkommen zur Überlebenssicherung, zum Schutze und zur Entwicklung des Kindes, dessen Ziele umzusetzen sich der Sudan verpflichtet hat.
Das Abkommen wurde von den meisten Staaten der Welt unterzeichnet. Andere wichtige Abkommen sind der Arabische Entwurf für Fürsorge, Schutz und Entwicklung des Kindes und das Afrikanische Abkommen zu den Rechten des Kindes mit dem entsprechenden Projekt dazu. Bei der Erfüllung dieser Abkommen hat der Sudan bereits gewaltige Schritte nach vorn getan.
Das Generalsekretariat des Rates setzt sich zusammen aus folgenden vier Abteilungen: Abteilung für Medien und Öffentlichkeitsarbeit Abteilung für Planung, Forschung und Information Abteilung für Finanzen und Verwaltung

Koordinierung, Beobachtung und Ausbildung

Der Rat wird bei der Ausführung seiner Aufgaben von zwei Ausschüssen unterstützt:
1. Der Ausschuß für Strategie und Beratung:
Ihm gehören zwei Vertreter der zuständigen Regierungsstellen an. Seine wichtigsten Aufgaben sind, allgemeine politische Linien zu empfehlen und Pläne zur Kinderfürsorge vorzuschlagen.
2. Der Ausschuß zur Koordination der ehrenamtlich tätigen Hilfsvereine
Er umfasst alle im Bereich der Kinderfürsorge arbeitenden nationalen und aus befreundeten Ländern stammenden Vereine.

Zu dem Rat gehören Ausschüsse, die ihn im Bereich der Kinderfürsorge in den Provinzen vertreten. Den Vorsitz führen die Provinzgouverneure, Mitglieder sind die zuständigen Minister. Außerdem gibt es Ausschüsse für Kinder in den Distrikten und in den Kommunalräten.

Zur Erläuterung einiger Erfolge des Generalsekretariats des Rates

1. In den folgenden vierzehn Provinzen wurden Räte für Kinderfürsorge gebildet: al-Gezira, Nord-Darfur, Khartum , Kassala, Nil, Bahr al-Jabal, Oberer Nil, West-Kordofan, Süd-Kordofan, West-Darfur, Jonglei, Weißer Nil, Sennar, Bahr al-Ghazal West.
2. Er arbeitete die Grundsatzerklärung des Sudan aus, in der es heißt, daß das Abkommen zu den Rechten des Kindes, das die Internationale Organisation für die Rechte des Kindes vorgelegt hat, innerhalb von zwei Jahren nach Unterzeichnung zu erfüllen ist.
3. Der Jahresbericht zur Beobachtung, ob der arabische Entwurf erfüllt wird, wurde erstellt und der Versammlung der Exekutivverantwortlichen für Kinder im Nahen Osten vorgelegt, die jährlich in Kairo abgehalten wird.
4. Eine Situationsanalyse zur Lage des Kindes und der Frau im Sudan (1993) wurde in Zusammenarbeit mit UNICEF erstellt.
5. Die sudanesischen Gesetze wurden durchgesehen und dem Inhalt des Abkommens über die Rechte des Kindes angepasst.
6. Um die Öffentlichkeit bezüglich der Angelegenheiten des Kind zu mobilisieren, hielt der Rat mehrere Tagungen ab und organisierte Arbeitskreise in der Hauptstadt und einigen Provinzen. Außerdem hielt er einige Tagungen zu einzelnen Themen ab, die im folgenden aufgelistet werden sollen: Tagung zur Beobachtung der Einhaltung des Abkommens im Oktober 1993 (Khartum) Arbeitskreis zur Verbreitung des Verständnisses für das Abkommen über die Rechte des Kindes - Dezember 1993
Konferenz zur Bildung des Kindes - Juni 1993 (Khartum)
Arbeitskreis zur Mobilisierung der Gesellschaft für das Kind - September 1993 (al-Ubaid)
Hervorhebung der Rolle von ehrenamtlich tätigen Organisationen bei der Verbreitung und Einhaltung des Abkommens über die Rechte des Kindes - Juni 1994 (Khartum)
Arbeitskreis zur Ernährung von Mutter und Kind - Oktober 1994 (Khartum)
Tagung zu Auswirkungen kriegerischer Auseinandersetzungen auf das Kind - Juni 1995 (Khartoum) Tagung zur Rolle des Nationalen Rates für Kinderfürsorge bei der Umsetzung des Abkommens 1994 (Medani) Zeltlager für sudanesische Kinder - Juni 1995 (ad- Duwaym)
1. Konferenz der Kinder im Sudan - Juni 1995 (ad-Duwaym)
Mobilisierung der Öffentlichkeit für das Kind - September 1995 (Juba)
Tagung über Kinderarbeit - Oktober 1995 (Khartum)
Verbreitung des Abkommens über die Rechte des Kindes - März 1996 (Medani)
Seminar über das internationale Abkommen zu den Rechten des Kindes für die Mitglieder des Nationalrates - Juni 1996
Die Erklärung von Khartum zu den Rechten des Kindes - Juni 1996.

Strategie zum Schutz des Kindes

Erklärtes Ziel dieser Strategie ist es, für das Heranwachsen der sudanesischen Kinder die geeigneten Bedingungen zu schaffen, denn sie verkörpern das Erscheinungsbild der Zukunft, die wir uns für unsere Nation wünschen. In ihnen liegt die Fähigkeit, die Zukunft zu gestalten (Generationen, die an Gott glauben, die an den Prinzipien der Religion festhalten, die sich ihres nationalen und humanitären Auftrages bewußt sind).
Diese Strategie ist ausgerichtet auf die Entwicklung, die Fürsorge und den Schutz des Kindes im Sinne der Nation, der Religion und der Menschlichkeit, damit unsere Kinder wohlbehalten heranwachsen können, wofür der Staat, die Gesellschaft und die Familie gemeinsam Sorge tragen. Die Strategie entspricht den Zielen des nationalen Arbeitsplanes zu Erziehung, Schutz und Entwicklung der sudanesischen Kinder. Sie verpflichtet sich gegenüber allen Kindern des Sudan zur Einhaltung der Rechte, die in den arabischen, islamischen, regionalen und internationalen Abkommen zu den Rechten des Kindes genannt sind.
Diese Strategie nimmt sich in besonderem Maße der Kinder an, die unter harten Bedingungen leben müssen, indem in erster Linie folgende Ziele verfolgt werden: dem Herumstreunen von Jugendlichen entgegenzuwirken, da dies einer gesunden Entwicklung nicht förderlich ist; seelisch, geistig, sozial und in Bezug auf den Bildungsstand verwahrloste Jugendliche zu unterstützen und ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen für Kinder, die ihre Eltern nicht kennen oder sie verloren haben, zu sorgen und sie zu erziehen
für behinderte Kinder zu sorgen, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen und sie in die Gesellschaft zu integrieren für Flüchtlingskinder zu sorgen sich um hochbegabte Kinder zu kümmern und Bedingungen zu schaffen, die geeignet sind, ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität zu entfalten.
DIE FRAUEN & KINDERN
 
Programm

1. Das Programm der Dienste für Mütter und Kinder:
a.) Allgemeine Programme Ausbau des nationalen Rates für Kinderfürsorge als Institution und Einrichtung von Abteilungen auf Provinz-, Distrikt- und Bezirksebene Einrichtung von Kindergärten in den Sozialzentren Förderung von Kinderliteratur; Kinderbücher und - zeitschriften herauszugegeben, mehr Kinderbibliotheken einzurichten, Kindertheater und Puppenbühnen zu gründen, Filme und Zeichentrickfilme zu drehen, Koranschulen einzurichten und Sport für Kinder durch kulturelle Komponenten zu bereichern.
b.) Die Gesetzgebung Vervollständigung des rechtlichen Rahmens, der die Rechte und Grundbedürfnisse der Kinder sichert Verbesserung des Gesetzes zum Schutze des Kindes von 1971, Ausarbeitung eines Gesetzes, das die Arbeit von Kindergärten regelt und ein weiteres, das die Kinder vor Ausbeutung, in erster Linie bei der Arbeit, schützt Revision und Modifizierung des Gesetzes zum Schutze der Jugendlichen, um es an die heutigen Gegebenheiten anzupassen
2. Das Programm für Kinder, die unter harten Bedingungen leben: Straßenkinder: Projekt zur Familienzusammenführung von 37.000 Straßenkindern Kinder, die ihre Eltern nicht kennen: die fünf bestehenden Einrichtungen mit dem nötigen Personal und Inventar auszustatten

Waisenkinder:
die Waisenkinder zu registrieren und ihre Bedürfnisse zu ermitteln; vorrrangig sollen hier mit Projekten für Kleinbetriebe armer Waisenkinder gearbeitet werden.

i. Zur Umsetzung des Programmes tragen bei:

Der nationale Rat zum Schutze des Kindes - Sozialzentren - Einrichtungen für Sozialfürsorge - das Ministerium für Sozialfürsorge und die landesweit für den Schutz des Kindes zuständigen Stellen durch Vervollständigung der gesetzlichen Rahmenstruktur - Familien - Koranschulen, Kindergärten und Schulen.

ii. Finanzierung:

Die Finanzierung erfolgt durch:

Offizielle Unterstützung der Programme für Kinder - Gründung einer Stiftung für Kinder - Beiträge, die aus dem Volke kommen und einheimische ehrenamtliche Organisationen - Sinnvoller Einsatz der Mittel von den Geberstaaten, den internationalen und regionalen Organisationen - die ausländischen ehrenamtlichen Organisationen, die für Kinder tätig sind und für die Umsetzung der Ziele dieser Strategie gewonnen werden können.